Techn. Hilfeleistung Bahnunfall/ Verkehrsunfall

Fahrerin stirbt nach Zusammenprall mit einer Regionalbahn

 Aulendorf (go)-. Schwerste Verletzungen zog sich die 23-jährige Lenkerin eines Paketdienstes bei einem Zusammenprall zwischen einer Regionalbahn und ihrem Fahrzeug am Dienstagmorgen an einem Bahnübergang der Kreisstraße 8034 im Ortsteil Röhren zu. 

Sie verstarb wenig später an den Unfallfolgen in einem Krankenhaus, in das nach medizinischer Erstversorgung sie mit einem Hubschrauber geflogen worden war. 09:03 Uhr erfolgte durch die Leitstelle Oberschwaben die Alarmierung des Rüstzugs der Abteilung Stadt sowie die Abt. Tannhausen der Feuerwehr Aulendorf. Feuerwehrkommandant Markus Huchler: „Bis zur Ankunft des Rettungsdienstes wurde die außerhalb des Unfallfahrzeugs angetroffene Geschädigte von uns betreut“. Weitere Maßnahmen waren Verkehrsabsicherung sowie die Bindung, Aufnahme und Entsorgung ausgelaufener Flüssigkeiten. 20 Fahrgäste und zwei Lokführer wurden durch Einsatz des – bei der Feuerwehr Aulendorf stationierten – Bahnrettungssatzes aus dem Zug zu einem Sammelpunkt transportiert. Sie konnten nach ca. einer Stunde ihre Fahrt in angeforderten Bussen fortsetzen.

Ersten Erkenntnissen zufolge hatte die Fahrzeuglenkerin vermutlich eine geschlossene Halbschranke sowie das rote Blinklicht übersehen. Trotz Vollbremsung war das Fahrzeug auf den Gleiskörper gerutscht und wurde von dem herannahenden Zug in Höhe der Fahrertür getroffen und stark beschädigt. Zum Unfallzeitpunkt herrschte dichter Nebel mit einer Sichtweite von ca. 50 Meter. Das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug als auch die beschädigte Regionalbahn mussten durch einen Pannendienst bzw, Ersatzzug  abgeschleppt werden. Die Sicherungstechnik des Bahnübergangs wurde durch Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG instandgesetzt. Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen war die Kreisstraße 8034 gesperrt. Eine Umleitung eingerichtet.

Den genauen Unfallhergang sowie die Schadenshöhe müssen die eingeleiteten Ermittlungen durch Beamte der Bundespolizei Konstanz und des Polizeireviers Weingarten ergeben. Ebenfalls am Einsatz beteiligt Mitarbeiter der Straßenmeisterei Bad Waldsee sowie des Umweltamtes des Landratsamtes Ravensburg zur fachlichen Beratung.

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